Zum Inhalt springen
Filz & Jeton

Ratgeber · Personal

Nur den Tisch mieten – oder mit Croupier?

Beides kann richtig sein. Entscheidend ist, wer an Ihrem Abend arbeiten soll und wer feiern darf.


Es gibt zwei Arten, Spieltische zu mieten. Bei der einen kommt ein Möbelstück mit Zubehör und Anleitung, und jemand aus Ihrer Runde übernimmt die Bank. Bei der anderen kommt mit dem Tisch ein Mensch, der das Spiel leitet, erklärt und das Tempo hält. Die erste Variante ist günstiger, die zweite entspannter. Welche zu Ihnen passt, hängt von drei Fragen ab.

Wer soll an dem Abend arbeiten?

Wer die Bank führt, ist beschäftigt – und zwar durchgehend. Er oder sie mischt, gibt, rechnet, zahlt aus und erklärt zwischendurch die Regeln. Das kann großen Spaß machen, vor allem, wenn jemand in der Runde genau dafür geboren scheint.

Es bedeutet aber auch: Diese Person ist für die Dauer des Spiels nicht Gast. Bei einem Geburtstag im Freundeskreis ist das oft in Ordnung, man wechselt sich ab. Bei einer Firmenfeier oder Hochzeit möchte man das in aller Regel niemandem zumuten.

Welches Spiel soll es sein?

Nicht jeder Tisch lässt sich gleich gut selbst führen. Chuck-a-Luck ist in einer Minute gelernt: Käfig drehen, Würfel ablesen, nach Karte auszahlen. Blackjack verlangt etwas Kopfrechnen und einen ruhigen Ablauf, ist aber mit Anleitung gut machbar.

Roulette ist anspruchsvoller, als es aussieht – vor allem die Auszahlung bei vielen verschiedenen Einsätzen auf dem Tableau. Poker funktioniert ohne Dealer nur, wenn die Runde das Spiel kennt. Und große Würfeltische wie Craps sind ohne geschultes Personal schlicht nicht sinnvoll.

Wie gemischt sind die Gäste?

Je weniger sich Ihre Gäste untereinander kennen und je weniger Spielerfahrung sie mitbringen, desto mehr leistet ein Croupier. Er spricht Zögernde an, erklärt ohne zu belehren und sorgt dafür, dass niemand am Rand stehen bleibt. Das ist weniger eine Frage der Regeln als der Gastfreundschaft.

Unser Standpunkt
Wer die Bank führt, ist kein Gast mehr. Die Frage ist nur, ob das jemandem Freude macht.

Was zur Tischmiete dazugehört

Wer ohne Personal mietet, übernimmt den Tisch in seine Obhut. Ein Miettag umfasst den Veranstaltungstag. Geliefert wird am Vortag oder am Veranstaltungstag, abgeholt am Folgetag; jeder weitere Miettag steht als eigene Position im Angebot. Bei Miete ohne Personal hinterlegen Sie je Tisch eine Kaution, deren Höhe im Angebot steht. Sie wird nach vollständiger und unbeschädigter Rückgabe innerhalb von sieben Werktagen erstattet.

Bei der Übergabe zählen wir Jetons und Zubehör gemeinsam durch und halten den Zustand im Übergabeprotokoll fest. Fehlende Jetons werden zum Stückpreis aus dem Angebot berechnet. Von Ihnen brauchen wir: Eine volljährige verantwortliche Person bei Übergabe und Rückgabe, ein trockener, abschließbarer Raum, keine Getränke auf dem Filz – und jemand, der die Bank übernimmt.

Der Mittelweg

Oft übersehen: Sie müssen sich nicht für den ganzen Abend entscheiden. Ein Croupier nur für die Kernzeit – etwa die zwei, drei Stunden nach dem Essen – kostet weniger als eine Betreuung über die ganze Mietdauer und deckt genau die Phase ab, in der es darauf ankommt. Davor und danach bleibt der Tisch als schönes Möbel stehen oder wird von Ihnen selbst bespielt.

Weiterlesen

Genug gelesen? Dann zu Ihrem Abend.

Anlass, ungefähre Gästezahl, Ort – mehr brauchen wir für den Anfang nicht. Sie erhalten einen begründeten Tischvorschlag und ein Angebot mit einzeln ausgewiesenen Positionen.

Angebot anfragen

Ohne Geldeinsatz. Gespielt wird mit Spieljetons ohne Geldwert – kein Einsatz, kein Rücktausch, keine Auszahlung.

Oder per E-Mail: anfrage@filz-und-jeton.de